Paleo climate reconstruction based on ice cores from the Andes and the Alps
Vorwort |
Das Thema Klimawandel hat mich schon immer interessiert, besonders, weil es nicht nur ein aktuelles Forschungsgebiet ist, sondern auch gesellschaftliche und politische Fragestellungen umfasst. Während meines Studiums der Technischen (Analytischen) Chemie standen allerdings ökologische Fragestellungen oder die Klimaproblematik nicht auf dem Stundenplan. Immerhin hatte ich mir ein solides Hintergrundwissen in analytischen Techniken und statistischen Methoden aneignen können. Als ich erstmals von den Methoden der Klimarekonstruktion (im Besonderen der Temperaturrekonstruktion) hörte, war ich von den Möglichkeiten, unser Wissen über den Zeitraum, für den direkte Messdaten zur Verfügung stehen (in etwa die letzten 150 Jahre), zu erweitern, fasziniert. Eines der besten Klimaarchive, die man für diesen Zweck verwenden kann, sind Eisbohrkerne. Die Forschung, die sich damit auseinandersetzt, umfasst etliche interessante Teilbereiche: Spannende Feldarbeit, die einem die Möglichkeit bietet, neben der Büroarbeit auch in alpiner Umgebung tätig zu sein, komplexe Probenaufarbeitung und Interpretation der Ergebnisse, was oft nicht so einfach ist und den Einsatz komplexer Statistik erforderlich macht. Alles in allem schien mir dieses Feld genau jene Herausforderung zu bieten, die ich gesucht hatte. Mit der vorliegenden Arbeit stelle ich nun vor, was in mehr als drei Jahren Forschungstätigkeit herausgekommen ist.
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Preface |
Climate change has always been a topic of great interest to myself, as it includes scientific questions as well as historical, social and political topics. During my undergraduate (master) studies in chemical engineering and analytical chemistry, however, I had barely been introduced to climatic or ecological subjects. But I had a good overview of instrumental analytic techniques and statistical methods of data interpretation. I heard of the possibilities of reconstructing climate of the past (especially temperature variations) and was fascinated by the potential of extending our climatic knowledge prior to the time of instrumental records (which roughly cover the last 150 years). Among the best archives that have been used for this purpose are ice cores. Research on ice cores has many intriguing aspects: Exciting field work (offering the possibility of doing part of the work in an alpine environment), difficult sample preparations and interpretation of the results which is often tricky and involves highly sophisticated statistical tools. Overall, this research field seemed to offer me what I had been looking for. This work summarizes what I achieved in more than three years of investigation. |